Wie alles begann ...

 

 

Meine Familie und ich haben uns sehr lange die Anschaffung eines Hundes überlegt. Durch unsere vorhandene Firma und die besondere Situation meines Mannes als Rollstuhlfahrer haben wir uns natürlich viele Gedanken gemacht. Schließlich siegte einstimmig der Wunsch nach einem Hund, genauer gesagt: einem Sheltie.

 

Genau zum richtigen Zeitpunkt fanden wir die richtige Anzeige mit dem genau passenden Welpen für uns. Ohne lange zu überlegen riefen wir an und vereinbarten gleich für den nächsten Tag ein Treffen. Schon viel früher als ausgemacht standen wir bei der Züchterin vor der Tür und wurden lautstark von vier ausgewachsenen Shelties begrüßt. Nach einer stürmischen und schließlich liebevollen Begrüßung der Großen sahen wir zum ersten Mal „unsere“ Varina. Wir waren alle überwältigt von ihren riesengroßen schwarzen Knopfaugen, den Hängeöhrchen – kurzum von dem ganzen Mini-Fellbündel.

 

Die ganze Familie war sich sofort einig und am liebsten hätten wir sie gleich mitgenommen. Aber unsere Kleine war erst sieben Wochen alt und brauchte noch ihre Mama. Endlich war es soweit. Wir durften unsere Varina zu uns nach Hause holen. Das Körbchen und die Spielsachen standen schon auf ihrem Platz. In den ersten Tagen fütterte ich Varina noch ausschließlich mit dem mitgegebenen Welpenfutter. Nach kurzer Zeit ersetzte ich das Trockenfutter nach und nach durch selbst gekochtes Essen - es klappte bestens. Bis heute macht es mir unheimlich Spaß für Varina zu kochen. Sie beobachtet mich mit ihren schwarzen Knopfaugen, verfolgt jeden Handgriff und zuckt mit ihrer Nase. Ich glaube sie spürt, dass ich nur für sie koche. Zu Hause wurde ich schon ausgelacht, wenn ich immer wieder mit neuen Hunde-Kochbüchern aufkreuzte. Zu dem Selbstgekochten probierte ich dann die ersten Leckereien.

 

Varina und ihre Freunde (innen) überlegten nicht lange und verdrückten den Inhalt eines Backblechs in Rekordzeit. So probierte ich weiter – mittlerweile werden über zehn Kekssorten, Geburtstagtorten, Adventsplätzchen und Kuchen von meinen vierbeinigen Qualitätsprüfern für knabbernswert gehalten. Durch ihren guten Geschmack und meinen Spass am Backen entstand die Idee zu

 

Christels – Hundebäckerei.

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